About Like me
Thomas Feibels Jugendroman "Like me" taucht tief in die gefährliche Welt des Cybermobbings und den immensen Druck der sozialen Medien ein. Die siebzehnjährige Kim ist besessen von Likes und der ständigen Bestätigung durch ihre Online-Community. Ihr Leben dreht sich um das perfekte Selfie, die neuesten Posts und die Jagd nach digitaler Popularität. Sie ist ständig online, teilt ihr Leben mit ihren Followern und misst ihren Selbstwert an der Anzahl der Herzen und Kommentare, die sie erhält. Diese Abhängigkeit von der virtuellen Welt führt dazu, dass sie die Grenzen zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit zunehmend verwischt und die potenziellen Gefahren unterschätzt.
Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als ein unvorteilhaftes Foto von Kim, das eigentlich nur für ihre beste Freundin Lara bestimmt war, plötzlich im Netz kursiert. Was als harmloser Scherz beginnt, eskaliert schnell zu einer gnadenlosen Cybermobbing-Kampagne. Kim wird zur Zielscheibe hämischer Kommentare, Beleidigungen und digitaler Diffamierung. Ihre vermeintlichen Freunde wenden sich von ihr ab, und die Schule scheint überfordert zu sein. Kim zieht sich immer mehr zurück, leidet unter Angstzuständen und Depressionen, während ihr Online-Ruf in Trümmern liegt. Das Buch beleuchtet eindringlich die psychologischen Auswirkungen von Cybermobbing und die Schwierigkeit, sich aus der Spirale der digitalen Scham zu befreien. Es ist ein aufrüttelndes Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang mit sozialen Medien und ein Appell an Empathie und Zivilcourage im digitalen Raum.
Key takeaways
- Denke immer zweimal nach, bevor du etwas im Internet postest oder teilst, da einmal veröffentlichte Inhalte schwer zu kontrollieren sind.
- Vertraue nicht blind auf die Echtheit von Online-Freundschaften und sei dir bewusst, dass digitale Beziehungen oft oberflächlich sind.
- Sprich mit Vertrauenspersonen wie Eltern, Lehrern oder Freunden, wenn du online belästigt oder gemobbt wirst.
- Erinnere dich daran, dass dein Selbstwert nicht von der Anzahl der Likes oder Follower abhängt.
- Sei kritisch gegenüber den Inhalten, die du online siehst, und hinterfrage die Motive hinter Posts und Kommentaren.
- Übe Empathie und stelle dich gegen Cybermobbing, indem du Betroffenen beistehst und Täter nicht unterstützt.
- Schütze deine Privatsphäre, indem du Sicherheitseinstellungen nutzt und persönliche Informationen nicht leichtfertig preisgibst.
Key ideas at a glance
Cybermobbing
- Übe Empathie und stelle dich gegen Cybermobbing, indem du Betroffenen beistehst und Täter nicht unterstützt.
Social Media Druck
- Denke immer zweimal nach, bevor du etwas im Internet postest oder teilst, da einmal veröffentlichte Inhalte schwer zu…
Freundschaft und Verrat
- Vertraue nicht blind auf die Echtheit von Online-Freundschaften und sei dir bewusst, dass digitale Beziehungen oft…
- Sprich mit Vertrauenspersonen wie Eltern, Lehrern oder Freunden, wenn du online belästigt oder gemobbt wirst.
Privatsphäre im Netz
- Schütze deine Privatsphäre, indem du Sicherheitseinstellungen nutzt und persönliche Informationen nicht leichtfertig…
Selbstwertgefühl
- Erinnere dich daran, dass dein Selbstwert nicht von der Anzahl der Likes oder Follower abhängt.
Zivilcourage
- Sei kritisch gegenüber den Inhalten, die du online siehst, und hinterfrage die Motive hinter Posts und Kommentaren.
Chapter summaries
Kapitel 1-3: Der unsichtbare Start
Lena ist neu an der Schule und fühlt sich unsichtbar. Sie beobachtet die beliebten Mädchen, die ständig mit ihren Smartphones beschäftigt sind und Likes sammeln. Lena sehnt sich nach Anerkennung und einem Platz in der Gruppe. Sie stößt auf die neue, angesagte App "Like me", die verspricht, jedem zu Popularität zu verhelfen. Zögernd erstellt sie ein Profil, noch unsicher, was sie posten soll, aber fasziniert von der Möglichkeit, endlich gesehen zu werden. Der Reiz der digitalen Welt beginnt, sie in ihren Bann zu ziehen.
Kapitel 4-6: Die Verlockung der Likes
Lena beginnt, erste Fotos und Videos auf "Like me" zu teilen. Anfangs sind es harmlose Beiträge, doch die ersten Likes und Kommentare geben ihr einen Rausch. Sie lernt schnell, welche Art von Inhalten gut ankommt und beginnt, ihr Leben für die App zu inszenieren. Ihre beste Freundin, die skeptisch gegenüber der App ist, bemerkt Lenas Veränderung und ihre zunehmende Besessenheit. Lena verbringt immer mehr Zeit online, um ihr Profil zu pflegen und auf Kommentare zu reagieren, während die reale Welt in den Hintergrund tritt.
Kapitel 7-9: Der Aufstieg und die Inszenierung
Lena wird immer mutiger und postet extremere Inhalte, um ihre Followerzahl zu steigern. Sie geht Risiken ein, macht peinliche Videos oder Fotos, die sie im realen Leben nie zeigen würde. Ihre Online-Persönlichkeit entfernt sich immer weiter von ihrem wahren Ich. Sie freundet sich mit anderen beliebten "Like me"-Nutzern an, die sie ermutigen, noch weiter zu gehen. Die Freundschaft zu ihrer alten Freundin leidet stark, da Lena nur noch an Likes und Online-Status denkt und ihre realen Beziehungen vernachlässigt.
Kapitel 10-12: Der Druck und die Schattenseiten
Der Druck, ständig neue, aufregende Inhalte zu liefern, wird immens. Lena fühlt sich gezwungen, immer perfekter und gleichzeitig provokanter zu sein. Sie erlebt die Schattenseiten der App: Neid, Missgunst und erste negative Kommentare. Ein Vorfall, bei dem ein privates Foto von ihr ohne ihre Zustimmung geteilt wird, erschüttert sie zutiefst. Sie wird Opfer von Cybermobbing, und die anfängliche Freude weicht Angst und Paranoia. Die Grenze zwischen Online- und Offline-Welt verschwimmt auf beängstigende Weise.
Kapitel 13-15: Der Absturz und die Isolation
Lenas Leben gerät außer Kontrolle. Ihre schulischen Leistungen verschlechtern sich drastisch, da sie sich nicht mehr konzentrieren kann und ständig am Handy hängt. Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen mit ihren Eltern, die sich Sorgen machen und Lenas Verhalten nicht verstehen. Sie zieht sich immer mehr zurück, fühlt sich einsam und missverstanden, obwohl sie online Tausende von Followern hat. Die negativen Kommentare und der Hass im Netz nagen an ihrem Selbstwertgefühl und führen zu Panikattacken und Depressionen.
Kapitel 16-18: Die Erkenntnis und der Hilferuf
Lena erreicht einen Tiefpunkt. Sie erkennt, dass die Jagd nach Likes sie nicht glücklich gemacht, sondern zerstört hat. Sie fühlt sich leer und ausgebrannt. In einem Moment der Verzweiflung vertraut sie sich ihrer ehemaligen besten Freundin an, die ihr trotz allem zur Seite steht. Lena beginnt, die Oberflächlichkeit der Online-Welt zu hinterfragen und den Wert echter Beziehungen wiederzuentdecken. Sie fasst den Entschluss, sich von der App zu lösen und Hilfe zu suchen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Kapitel 19-21: Der Weg zurück ins reale Leben
Mit Unterstützung ihrer Freundin und ihrer Familie beginnt Lena den schwierigen Weg zurück. Sie löscht ihr "Like me"-Profil und versucht, ihre Online-Sucht zu überwinden. Das ist nicht einfach, da sie immer wieder in Versuchung gerät, nachzusehen, was online passiert. Sie lernt, ihre Zeit anders zu nutzen, verbringt mehr Zeit mit realen Aktivitäten und pflegt ihre Freundschaften. Langsam aber sicher findet sie zu sich selbst zurück und lernt, ihren Selbstwert nicht von der Zustimmung anderer abhängig zu machen.
Kapitel 22-24: Ein Neuanfang und die Balance
Lena hat gelernt, mit den Erfahrungen umzugehen. Sie versteht nun die Gefahren und Verlockungen der digitalen Welt und hat einen gesünderen Umgang damit gefunden. Sie schätzt echte Freundschaften und persönliche Begegnungen mehr als virtuelle Anerkennung. Obwohl die Narben der Vergangenheit bleiben, blickt sie optimistisch in die Zukunft. Sie ist stärker geworden und kann anderen von ihren Erfahrungen berichten, um sie vor ähnlichen Fehlern zu bewahren. Lena hat ihren eigenen Weg gefunden, glücklich zu sein, unabhängig von Likes.
Full summary
"Like Me" von Thomas Feibel ist ein zeitgenössischer Jugendroman, der die Herausforderungen der digitalen Welt thematisiert. Im Zentrum steht die Frage nach Identität und Selbstwert in sozialen Netzwerken.
Die Geschichte folgt der Protagonistin, die in der Online-Welt eine alternative Identität annimmt, um Akzeptanz und Anerkennung zu finden. Während sie durch das Labyrinth aus Likes und Followern navigiert, entfaltet sich eine spannende Erzählung über Freundschaft, Betrug und die Suche nach echtem Verständnis. Die Themen der Einsamkeit und der Flucht in digitale Welten sind zentral.
Wichtige Figuren umfassen die Protagonistin und ihre Freunde, die unterschiedliche Ansichten über echte und virtuelle Beziehungen haben. Ihre Interaktionen beleuchten die Komplexität sozialer Medien und deren Einfluss auf persönliche Bindungen.
Feibels Werk regt zum Nachdenken an über die Gefahren der Selbstinszenierung und die Suche nach echtem Glück in einer oberflächlichen Welt. Es fordert zur Ref...
Characters
- KimDie siebzehnjährige Protagonistin, die Opfer von Cybermobbing wird.
- LaraKims ehemals beste Freundin, die das verhängnisvolle Foto weiterleitet.
- BenKims Freund, der sie während der Mobbing-Phase unterstützt.
- Kims ElternVersuchen, ihrer Tochter zu helfen, sind aber zunächst überfordert.
- Herr WinterEin engagierter Lehrer, der Kim zur Seite steht.
Themes
- Cybermobbing
- Social Media Druck
- Freundschaft und Verrat
- Privatsphäre im Netz
- Selbstwertgefühl
- Zivilcourage
About Thomas Feibel
Thomas Feibel ist ein bekannter deutscher Journalist und Autor, der sich auf digitale Medien und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche spezialisiert hat. Er gilt als Experte für Internet- und Computersicherheit und hat zahlreiche Bücher zu diesen Themen verfasst, darunter Ratgeber und Jugendromane. Seine Werke, wie "Der Schatten des Cybermobs" oder "Ich, Lukas, bin tot", greifen oft aktuelle digitale Phänomene und deren Gefahren auf, um junge Leser zu sensibilisieren und aufzuklären. Mit "Like me" möchte er auf die ernsten Folgen von Cybermobbing und den Druck der sozialen Medien aufmerksam machen.
FAQ
Worum geht es in Like me?
„Like me“ von Thomas Feibel handelt von der siebzehnjährigen Kim, deren Leben sich um Likes und Social Media dreht. Als ein unvorteilhaftes Foto von ihr ins Netz gelangt, wird sie Opfer einer gnadenlosen Cybermobbing-Kampagne. Das Buch beleuchtet Kims Kampf gegen die digitale Diffamierung, ihre Isolation und den Weg zurück zu Selbstvertrauen und Freundschaft.
Lohnt sich Like me zu lesen?
Ja, „Like me“ ist ein sehr relevantes und wichtiges Buch, besonders für Jugendliche, Eltern und Pädagogen. Es bietet einen realistischen Einblick in die Gefahren des Cybermobbings und den Druck der sozialen Medien. Die Geschichte ist packend und regt zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit dem Internet und die Bedeutung von Empathie an.
Wie endet Like me?
Spoiler: Kim schafft es, sich aus der Spirale des Cybermobbings zu befreien. Mit der Unterstützung ihres Freundes Ben, ihrer Eltern und eines Lehrers findet sie die Kraft, sich zu wehren. Sie lernt, ihre digitale Präsenz bewusster zu gestalten und ihren Selbstwert nicht von Likes abhängig zu machen. Das Buch endet mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf Kims Genesung und ihre gestärkte Persönlichkeit.
Wer sollte Like me lesen?
Dieses Buch ist primär für Jugendliche ab 12 Jahren gedacht, die selbst soziale Medien nutzen und sich mit den Themen Online-Identität und Cybermobbing auseinandersetzen. Auch Eltern, Lehrer und alle, die ein besseres Verständnis für die Herausforderungen der digitalen Welt entwickeln möchten, profitieren von der Lektüre.
Wie lang dauert es, Like me zu lesen?
Die Lesezeit für „Like me“ beträgt in der Regel etwa 3 bis 4 Stunden. Es ist ein Jugendroman mit einer direkten Sprache und einer fesselnden Handlung, der sich zügig lesen lässt.