Back to Patrick süsskind

18 Best Patrick süsskind Quotes

18 quotes by Patrick süsskind from Das parfüm, each linked to the full book summary.

“Wer die Gerüche beherrschte, beherrschte die Herzen der Menschen.”

Diese zentrale Aussage des Erzählers fasst Grenouilles tiefste Überzeugung und sein Lebensziel zusammen. Sie erklärt die immense Macht, die er im Laufe der Geschichte durch seine olfaktorischen Fähigkeiten erlangt und ausübt.

From Das parfüm
“Die Menschen konnten die Augen schließen vor der Größe, vor dem Schrecken, vor der Schönheit und die Ohren verschließen vor Melodien oder verführerischen Worten. Aber sie konnten sich nicht dem Geruch verschließen.”

Der Erzähler hebt hier die unentrinnbare und unbewusste Macht des Geruchs hervor, die Grenouille später meisterhaft zu nutzen weiß. Es ist eine Erklärung, warum Geruch für ihn das ultimative Medium der Manipulation ist.

From Das parfüm
“Er war ein Scheusal, aber ein Genie.”

Diese prägnante Charakterisierung durch den Erzähler fasst die ambivalente Natur Grenouilles zusammen. Sie betont seine außergewöhnliche Begabung im Bereich des Geruchs, die jedoch untrennbar mit seiner moralischen Verwerflichkeit verbunden ist.

From Das parfüm
“Es gab nur ein einziges, winziges Ding, das Grenouille nicht konnte: lieben und geliebt werden.”

Diese Zeile offenbart die tragische Einsamkeit und das fundamentale Defizit in Grenouilles Existenz. Trotz seiner Fähigkeit, Liebe durch sein Parfum zu erzeugen, ist er selbst unfähig, sie zu empfinden oder zu empfangen, was sein Scheitern ausmacht.

From Das parfüm
“Er hatte die Welt gerochen und sie für wert befunden, sie zu besitzen.”

Diese Aussage beschreibt Grenouilles frühe Erkenntnis und seinen Ehrgeiz. Er nimmt die Welt nicht visuell oder auditiv wahr, sondern olfaktorisch, und diese Wahrnehmung weckt in ihm den Wunsch, sie durch die Beherrschung ihrer Düfte zu kontrollieren.

From Das parfüm
“Der Geruch ist der Bruder des Atems.”

Diese poetische Metapher unterstreicht die elementare und lebensnotwendige Verbindung zwischen Geruch und Existenz. Sie verdeutlicht, wie tief Gerüche in das menschliche Dasein verwoben sind und wie unbewusst sie wirken.

From Das parfüm
“Er wollte der allmächtige Schöpfer von Gerüchen sein.”

Diese Zeile artikuliert Grenouilles ultimatives Ziel und seine Hybris. Er strebt nicht nur danach, Düfte zu mischen, sondern die Essenz des Lebens selbst zu kreieren und damit gottähnliche Macht über die Menschen zu erlangen.

From Das parfüm
“Er war der größte Parfümeur aller Zeiten.”

Der Erzähler bestätigt hier Grenouilles unbestreitbares Talent und seine einzigartige Stellung in der Geschichte der Parfümerie. Es ist eine Anerkennung seiner technischen Meisterschaft, unabhängig von seinen moralischen Verbrechen.

From Das parfüm
“Die Seele der Dinge war ihr Geruch.”

Diese philosophische Überzeugung Grenouilles offenbart seine Weltanschauung. Für ihn ist der Geruch nicht nur eine Eigenschaft, sondern das innerste Wesen, die Identität und die Seele von allem, was existiert.

From Das parfüm
“Er hatte die Menschen verachtet, weil sie blind waren für die Welt der Gerüche.”

Diese Aussage beleuchtet Grenouilles tiefsitzenden Hochmut und seine Isolation. Er fühlt sich den Menschen überlegen, da sie seine einzigartige Wahrnehmung nicht teilen und die wahre Essenz der Welt nicht erkennen.

From Das parfüm
“Das Parfum war fertig. Es war das Parfum, das er sich erträumt hatte.”

Diese Zeile markiert den Höhepunkt von Grenouilles Schaffen. Er hat sein Lebenswerk vollendet, ein Meisterwerk, das seine kühnsten Vorstellungen übertrifft und ihm die Macht verleihen wird, die er sich immer gewünscht hat.

From Das parfüm
“Sie hatten ihn zum Fressen gern.”

Diese ironische und schockierende Beschreibung des Endes von Grenouille spielt auf die extreme Wirkung seines Parfums an. Die Menschen, die ihn lieben sollten, werden von einem animalischen Trieb überwältigt und verzehren ihn buchstäblich.

From Das parfüm
“Er hatte die Liebe nicht gekannt und nicht gekannt werden wollen.”

Diese Zeile vertieft die Tragik Grenouilles. Sie zeigt, dass seine Isolation nicht nur eine Folge seiner Andersartigkeit war, sondern auch eine bewusste Entscheidung, die ihn letztlich daran hinderte, wahre menschliche Verbindung zu erfahren.

From Das parfüm
“Er war ein Mörder, aber er war auch ein Künstler.”

Diese ambivalente Beschreibung fasst die moralische Zerrissenheit der Figur Grenouille zusammen. Sie erkennt seine kreative Genialität an, ohne seine abscheulichen Taten zu verharmlosen, und stellt die Frage nach der Natur des Genies.

From Das parfüm
“Die Menschen rochen ihn nicht.”

Diese einfache, aber tiefgreifende Feststellung beschreibt Grenouilles grundlegendes Manko: Er besitzt keinen Eigengeruch. Dies macht ihn unsichtbar für die Welt und treibt ihn zu seinem verzweifelten Versuch, sich durch ein künstliches Parfum eine Identität zu schaffen.

From Das parfüm
“Die Menschen konnten die Augen schließen vor Größe, vor Schrecken, vor Schönheit und die Ohren verstopfen vor Melodien oder verführerischen Worten. Aber sie konnten sich dem Geruch nicht entziehen.”

Diese Passage beschreibt die unentrinnbare Macht des Geruchs, der im Gegensatz zu anderen Sinnen nicht willentlich ignoriert werden kann, und unterstreicht Grenouilles einzigartige Fähigkeit, diese Macht zu nutzen.

From Das parfüm
“Er hatte keinen Geruch. Er war ein Nichts.”

Diese Erkenntnis über seine eigene Geruchslosigkeit ist ein Wendepunkt für Grenouille während seiner Zeit in der Höhle und treibt seine Obsession, einen eigenen, perfekten Duft zu kreieren, maßgeblich voran.

From Das parfüm
“Er war ein Genie, aber ein Monster.”

Diese Beschreibung fasst die Ambivalenz von Grenouilles Charakter zusammen: Seine außergewöhnliche Begabung als Parfümeur steht im krassen Gegensatz zu seiner moralischen Verkommenheit und seinen grausamen Taten.

From Das parfüm

Read Patrick süsskind's books in minutes

Summaries of 1 book by Patrick süsskind, with key ideas and takeaways.