11 Best Nöstlinger Quotes
11 quotes by Nöstlinger from Maikäfer flieg, each linked to the full book summary.
“Maikäfer flieg! Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist in Pommerland. Pommerland ist abgebrannt. Maikäfer flieg!”Dieser Kinderreim ist der Titel des Buches und wird von der Protagonistin oft gesungen. Er symbolisiert die Sehnsucht nach dem Vater, die Zerstörung durch den Krieg und die kindliche Art, mit der Realität umzugehen. Er ist ein wiederkehrendes Motiv.
“Ich war ein Kind, das nicht wusste, was Krieg ist.”Dieser Satz beschreibt die anfängliche Unschuld und Unkenntnis der jungen Protagonistin Christine über die Schrecken des Krieges. Er verdeutlicht ihre kindliche Perspektive, aus der sie die Ereignisse erlebt und später reflektiert.
“Wir hatten Hunger. Immerzu Hunger.”Diese Aussage unterstreicht die ständige und allgegenwärtige Not der Familie während und nach dem Krieg. Der Hunger ist ein zentrales Motiv, das die täglichen Kämpfe und Entbehrungen der Menschen in dieser Zeit verdeutlicht.
“Die Russen waren nicht so schlimm, wie die Erwachsenen immer gesagt hatten.”Dies ist eine entscheidende Erkenntnis der jungen Christine. Sie lernt, dass die von den Erwachsenen verbreiteten Vorurteile und Ängste oft nicht der Realität entsprechen, was ihre kindliche Offenheit und Beobachtungsgabe hervorhebt.
“Der Herr Kestner war ein guter Mensch. Er hat uns geholfen.”Dieser Satz würdigt die Figur des Herrn Kestner, eines russischen Soldaten, der der Familie der Protagonistin trotz der Kriegsfeindseligkeiten mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnet. Er steht für Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten.
“Ich habe gelernt, dass man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren darf.”Diese wichtige Lektion zieht die Protagonistin aus ihren Erlebnissen mit den russischen Soldaten und anderen Menschen. Sie erkennt, dass individuelle Begegnungen wichtiger sind als pauschale Vorurteile und Propaganda.
“Manchmal war ich froh, dass der Krieg war, weil ich dann nicht in die Schule musste.”Dieser Satz zeigt die kindliche, ambivalente Sicht auf den Krieg. Neben Angst und Leid gab es für Christine auch kleine, unerwartete Freiheiten, die sie aus ihrer kindlichen Perspektive als positiv empfand.
“Der Krieg war etwas, das die Erwachsenen machten. Wir Kinder waren nur dabei.”Christls kindliche Perspektive auf den Krieg, der als eine Angelegenheit der Erwachsenen wahrgenommen wird, in der Kinder passiv miterleben.
“Ich hatte keine Angst vor den Russen. Ich hatte nur Angst vor meiner Mutter, wenn sie Angst hatte.”Diese Aussage beleuchtet, wie die Ängste der Erwachsenen auf die Kinder übertragen werden und deren eigene Wahrnehmung beeinflussen.
“Cohn war kein Russe. Cohn war Cohn.”Christls Erkenntnis, dass individuelle Menschlichkeit über nationale Zugehörigkeiten oder Feindbilder hinausgeht, besonders in Bezug auf den Soldaten Cohn.
“Manchmal war es besser, nicht zu viel zu fragen.”Eine kindliche Strategie, um mit den verwirrenden und oft beängstigenden Realitäten der Kriegs- und Nachkriegszeit umzugehen.
Read Nöstlinger's books in minutes
Summaries of 1 book by Nöstlinger, with key ideas and takeaways.